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TRAUMAFACHBERATUNG
Was ist ein Trauma?
"Trauma" ist überall präsent. In Gesprächen, Ratgebern, sozialen Medien. Umso wichtiger, genauer hinzuschauen: Was ist ein Trauma wirklich?
Es geht nicht um das Ereignis, sondern um die Verarbeitung
Zwei Menschen können dasselbe erleben und völlig unterschiedlich betroffen sein. Entscheidend ist, ob genug Sicherheit und Unterstützung da war, um es zu verarbeiten.
Ein Trauma liegt vor, wenn:
- die eigenen Bewältigungsmöglichkeiten überstiegen werden
- Hilflosigkeit, Kontrollverlust oder existenzielle Bedrohung erlebt werden
- der Körper mit Kampf, Flucht oder Erstarrung reagiert und diese Reaktion nicht abgeschlossen werden kann
Nicht jede schwierige Erfahrung ist ein Trauma
Trauma entsteht dort, wo Verarbeitung nicht gelingt. Unter anderem, weil:
- ein Ereignis zu plötzlich oder zu überwältigend war
- eine Belastung zu lange andauerte
- niemand da war, der Halt geben konnte
Kinder sind hier besonders verletzlich: Ihr Nervensystem braucht die Ko-Regulation durch Bezugspersonen.
Zwei Formen von Trauma
- Schocktrauma: ein einzelnes, plötzliches Ereignis. Etwa ein Unfall, ein Übergriff, eine Naturkatastrophe
- Entwicklungstrauma: wiederholte, oft lang andauernde Belastung, häufig innerhalb wichtiger Beziehungen
Was ein Trauma im Körper bewirkt
Trauma ist weniger eine Frage der Erinnerung als eine Frage des Nervensystems. Typische Reaktionen sind unter anderem Schutzreaktionen:
- Übererregung, Schreckhaftigkeit
- Rückzug, Konzentrationsschwierigkeiten
- das Gefühl, "nicht richtig da zu sein"
Was ist dir passiert und was brauchst du jetzt?
Genau hier setzt Traumafachberatung an.
Julia Bethlehem ist zertifizierte Traumapädagogin und Psychotraumatologin (zptn) und bietet Traumafachberatung im Raum Gütersloh und Bielefeld an. Jetzt Kontakt aufnehmen